Homöopathie in Ihrer Apotheke zum Schwarzen Adler im Bezirk Braunau 

Der im Jahr 1755 in Meißen geborene Arzt, Apotheker und Chemiker Dr. Samuel Hahnemann gilt als der Begründer der klassischen Homöopathie. Er fand heraus, dass Ähnliches durch Ähnliches geheilt werden kann und so die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden können. 

Homöopathische Produkte

Die Basisstoffe der Homöopathie stammen aus dem Pflanzen-, Tier- und Mineralreich. Diese werden durch Verdünnen, Schütteln und Verreiben so potenziert, dass bereits eine geringe Produktmenge ausreicht, um die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Das Endprodukt kann in flüssiger Form, als Tablette oder als Globuli eingenommen werden. Die Globuli sollten im 15 bis 30 minütigen Abstand zum Essen eingenommen werden. Bei der Einnahme flüssiger homöopathischer Produkte ist zu beachten, dass diese Alkohol enthalten.


Die Dosierung der Globuli wird an die Stärke der Beschwerden des Patienten angepasst:

  • Bei chronischen Beschwerden: dreimal täglich 5 Globuli, 5 Tropfen oder eine Tablette. 
  • Bei sehr akuten Beschwerden: stündlich 5 Globuli, 5 Tropfen oder eine Tablette.
  • Bei Besserung: Häufigkeit der Einnahme reduzieren.
  • nicht länger als 4 Wochen einnehmen.
  • Kleinkinder: 3 Globuli/Tag
  • Säuglinge: 1 Globuli/Tag

Fieberhafter, grippaler Effekt:

  • Aconitum D6: Fieber mit raschem Anstieg, ohne Schwitzen
  • Belladonna D6: Fieber mit raschem Anstieg, mit Schwitzen, roter heißer Kopf
  • Ferrum phosphoricum D12: Fieber mit mäßigem Anstieg, Entzündungen
  • Gelsemium D6: Erkältungskrankheiten mit Kopfschmerzen, vom Nacken ausgehend

Halse-Nase-Ohren:

  • Belladonna D6: Mittelohrentzündung, Halsschmerzen, stark pochende Schmerzen
  • Phytolacca D4: Mandelentzündung, Schmerzen bis ins Ohr
  • Hepar sulfuris D12: Eiterungen (Ohr, Mandeln), gelbes Sekret
  • Kalium bichromicum D6: Nasennebenhöhlenentzündung, Kopfschmerzen
  • Allium cepa D6: fließender Schnupfen, Heuschnupfen, tränende Augen
  • Luffa operculata: zuerst Fließschnupfen, dann Stockschnupfen

Husten und Bronchien:

  • Drosera D6: Hustenanfälle mit Würgen und Brechreiz
  • Aconitum D6: Plötzlicher Erkältungsbeginn mit Husten und Heiserkeit
  • Ferrum phosphoricum D12: Beginnender grippaler Infekt mit Fieber und Husten
  • Bryonia D6: Trockener Husten mit stechenden Schmerzen
  • Ipepacuanha D12: Schleimiger Husten

Niere und Blase: 

  • Cantharis D6: Akute Harnwegsinfekte, Brennen beim Wasserlassen
  • Dulcamara D6: Blasenentzündung (aufgrund Unterkühlung und Durchnässen)
  • Equisetum arvense D6: Blasenreizung, Blasenschwäche, plötzlicher Harndrang
  • Colocynthis D6: Harnwegsinfekte mit kolikartigen Schmerzen

Verletzungen/Schmerzen:

  • Arnica D6: Blutergüsse, Prellungen, Muskelkater, nach Zahnextraktionen
  • Calendula D6: Schürf-und Schnittwunden, Wundheilungsstörungen
  • Ruta D6: Sehnen/Bändermittel, bei Bänderrisse/operationen, Achillessehenenverletzungen
  • Rhus toxicodendron D12: Verstauchung mit Schwellung

Rücken/Gelenksschmerzen:

  • Bryonia D6: Rheumatische Beschwerden, stechender Schmerz, besser durch festen Druck
  • Rhus toxicodendron D12: Rheumatische Beschwerden, steifes Knie/Kreuz, Wärme bessert
  • Arnica D6: Hexenschuss nach Überanstrengung
  • Dulcamara D6: Rücken- und Gelenkschmerzen nach Kälte oder Durchnässung

Insektenstiche:

  • Ledum D6: punktförmige und juckende Insektenstiche
  • Apis mellifica D6: bei Bienenstiche

Magen/Darm:

  • Chamomilla D6: Blähungen, Krampfartige Schmerzen, Koliken
  • Nux vomica D6: Sodbrennen, Verstopfung durch Stress und ungesunde Lebensweise, Kater Mittel, Erbrechen, Übelkeit
  • Arsenicum album D6: Brechdurchfall mit Krämpfen
  • Argentum nitricum D12: Durchfall und Magenbeschwerden als Folge von Angst
  • Colocynthis D6: Bauchkrämpfe, Koliken, Krümmen vor Schmerzen

Kopfschmerzen/Migräne:

  • Belladonna D6: hämmernde, pochende Schmerzen, roter, heißer Kopf
  • Nux vomica D6: Katerkopfschmerz, Kopfschmerzen aufgrund von Stress, Überarbeitung
  • Ignatia D12: vor Kummer sich den Kopf zerbrechen, Nagel-Schmerz
  • Gelsemium D6: Kopfschmerzen mit Schwindel und Müdigkeit

Haut:

  • Hepar sulfuris D12: Akne, Pickel, Eitrige Furunkel
  • Natrium chloratum D12: Bläschenbildung, Unverträglichkeit von Sonne und Meer
  • Belladonna D6: Sonnebrand

Menstruation/Wechseljahre:

  • Chamomilla D6: Wehenartige, krampfartige Periodenschmerzen, Dysmenorrhoe
  • Magnesium phoshoricum D12: Starke, krampfartige Periodenschmerzen, Dysmenorrhoe
  • Pulsatilla D6: Stimmungsschwankungen vor der Periodenbluten und in den Wechseljahren
  • Lachesis D12: Wechseljahrbeschwerden mit Hitzewallungen und Schwitzen

Schlafstörungen:

  • Cocculus D6: Schlafstörungen (jet-lag, Schichtarbeit), Reisekrankheit
  • Argentum nitricum D12: Schlaflos vor bevorstehenden Ereignissen
  • Ignatia D12: Schlaflos vor Kummer
  • Coffea D6: Unruhe, Nervosität
  • Aconitum D6: Nächtliches Aufschrecken, Panik

Angst/Unruhe/Erschöpfung:

  • Argentum nitricum D12: Viele Ängste bestimmen das Leben

Fieberblasen: 

  • Delphinium staphysagria D6

Schüßler-Salze 

Die Entstehung der Schüßler-Salze geht auf den homöopathischen Arzt Dr. Heinrich Schüßler zurück. Seine Theorie basiert auf der Annahme, dass fehlende Mineralstoffe in den Körperzellen zu Krankheiten führen können. So erfand er 12 biochemische Mineralsalze, mit denen akute oder chronische Beschwerden geheilt werden können.
Die Salze werden in Form von Tabletten eingenommen. Sie zergehen im Mund und gelangen über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf.



Bachblüten

Die Bachblütentherapie wurde vom englischen Arzt Dr. Edward Bach mit dem Ziel entwickelt, den Ausbruch organischer Krankheiten zu verhindern. So behandeln die Bachblüten körperliche Krankheiten nicht direkt, sondern werden im Vorfeld von Erkrankungen – auf der Gefühls- und Charakterebene – wirksam. Dr. Bach definierte die sogenannten 38 negativen seelischen Verhaltensmuster der menschlichen Natur.
Die Bachblütentherapie kommt z. B. bei schicksalshaften Veränderungen, Schlafstörungen, Ängsten, Stress etc. zur Anwendung und wird meist in Form von Tropfen vorgenommen.

Die Einnahme homöopathischer Arzneien sollte mit höchster Umsicht des Patienten erfolgen – wir empfehlen Ihnen, rechtzeitig einen Arzt hinzuzuziehen.